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Unsere Buchempfehlungen zu den Themen: Schuhe, Mode und Lifestyle



Warum Männer lügen und Frauen immer Schuhe kaufen

von Allan Pease, Barbara Pease

Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion

Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken war ein kolossaler Publikumserfolg. Nun haben Barbara und Allan Pease einen Nachfolger verfasst, in dem sie weitere Geschlechtsunterschiede präsentieren: Frauen sind Meisterinnen im Nörgeln und in der Kunst der emotionalen Erpressung -- Männer geben immer kluge Ratschläge, fragen ungern nach dem Weg und haben Probleme mit dem Ruhestand. Man erfährt von den "sieben Männer-Ticks, die Frauen in den Wahnsinn treiben" (vom Fernseh-Zappen bis zur Flatulenz) und kann einen Sexappeal-Test absolvieren. Das Bedürfnis ist scheinbar groß nach Antworten und nach Auswegen aus dem "Beziehungslabyrinth". Der Erfolg dieser Art von Frauen-Männer-Büchern hat aber noch andere Gründe: komplizierte Sachverhalte werden hier simpel und vor allem unterhaltsam dargestellt. Beides geht aber so weit ins Karikaturhafte, dass man sich fragt, ob man es noch mit einem ernst gemeinten Ratgeber zu tun hat. "Es würde uns nicht überraschen, wenn Wissenschaftler entdecken würden, dass Männer ein Gen für schlechte Kleidung haben." Witzig, ja -- aber differenziertes Denken ist etwas anderes. Aber das erfolgreiche Autorenpaar hält sich grundsätzlich nicht mit individuellen Unterschieden auf, spricht nur von "den Männern" und "den Frauen". Neben den uralten Klischees, die hier ausgeschlachtet werden, nerven auch die ständigen Wiederholungen. Unzählige Male findet sich z. B. in verschiedenen Variationen die These, männliche Gehirne könnten sich nur auf jeweils eine Sache konzentrieren ("Manche Männer, oft solche in höchsten Positionen, haben schon Schwierigkeiten, gleichzeitig zu gehen und Kaugummi zu kauen"). Auch der Feminismus ist spurlos am Ehepaar Pease vorübergegangen. Dass Geschlechtsunterschiede auch gesellschaftlich-kulturelle Ursachen haben könnten, wird hier nicht einmal in Erwägung gezogen. Es sind die Gene, es ist die Biologie -- wird hier gebetsmühlenartig wiederholt, ohne freilich wissenschaftliche Belege anzuführen. Die Argumentation bewegt sich allzu oft leider auf folgendem Niveau: "Dass Frauen Worte und Gefühle übertreiben, ist eine Binsenwahrheit." Eine Binsenwahrheit wohl auch dies: Alle Einwände werden nicht verhindern, dass auch Warum Männer lügen und Frauen immer Schuhe kaufen zum Bestseller werden wird. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert.

Kurzbeschreibung:

Die Autoren erklären hier auf ebenso amüsante wie spektakuläre Weise, was passiert, wenn aus Vertretern der so verschieden geprägten Geschlechter Paare werden: Die Kollision ist vorprogrammiert - außer wenn Mann und Frau das ihnen von der Natur zugedachte Repertoire an Finten und Finessen auch anwenden. Lügen Männer häufiger als Frauen? Natürlich! Aber warum? Kaufen Frauen so oft Schuhe, weil sie sie brauchen?

Kundenrezensionen:

Humorvoll und erhellend, viel Neues, 10. Juni 2003

Ich habe das Vorgängerbuch gelesen und hatte von diesem zweiten nicht viel Neues erwartet, zumal sich das erste ab einem gewissen Kapitel ziemlich oft wiederholt. Umso überraschter war ich, als ich merkte, dass der `Neuigkeitsfaktor` hoch ist. Oft wird an diesem Buch kritisiert, dass es komplexe Dinge grob vereinfacht und ins Lächerliche zieht. Ich möchte sagen: Die Vereinfachung hilft mir, den Kern zu sehen und der Humor lässt es mich mit Lust lesen. Und: Jede gute Geschichte lebt von der Übertreibung. Es steht einiges darin, das ich nicht ungebremst unterschreiben möchte, aber das macht überhaupt nichts. Die restlichen 80 Prozent sind auch für jemanden wie mich erhellend und amüsant, der das Vorgängerbuch (die erste Hälfte ganz, die zweite Hälfte quer) gelesen hat. Wer die erste Hälfte von `Warum Männer nicht zuhören...` mit Freude gelesen hat, wird auch an drei Vierteln dieses Buches die reine Freude haben. --Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Unbekannter Einband.

Bin angenehm überrascht, 21. Januar 2003

Dies ist eigentlich nicht die Art von Buch, die ich lese bzw. kaufen würde. Ich habe es geschenkt bekommen und dachte mir "Na ja, man kann es ja bei Amazon wieder verkaufen ;)". Aber als ich dann doch aus purer Neugier einfach mal so reingelesen habe, war ich wirklich positiv überrascht! Die Autoren treffen den Nagel auf den Kopf! Allein der Absatz darüber, dass man bloß keinen Klempner beauftragen soll, ohne vorher mit dem Partner Rücksprache gehalten zu haben, ist wirklich wie aus dem Leben gegriffen. Ich habe selten so gelacht :) Ich habe das Buch jetzt auf der Toilette platziert, so dass ich (und auch mein Mann) immer sporadisch kleine Passagen daraus lese. Meistens halte ich mich dann dort viel länger auf, als eigentlich nötig ;) Nicht nur die witzige Schilderung der Probleme, sondern auch die dargebotenen Lösungsmöglichkeiten sind wirklich gut. Es handelt sich zwar meist um Dinge, die man eigentlich selber weiß; aber dadurch, dass sie einem in diesem Buch noch mal vor Augen gehalten werden, kommt man doch hin und wieder ins Nachdenken - was in mancher Beziehung gar nicht so verkehrt ist ;) --Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Unbekannter Einband.

Besser als der erste Band, 4. März 2005

Das muss man den Peases lassen: sie haben eine wahre Geldmaschine entwickelt. Kommunikationsprobleme, Rollenverschiebung, Emanzipation - die Männlein-Weiblein-Problematik betrifft jeden, und die Peases sprechen mit der populärwissenschaftlich-witzigen Aufmachung auch jeden an. Im Gegensatz zum Band 1 ("Warum Männer nicht zuhören...") werden hier nicht nur Unterschiede aufgezeigt, sondern auch Lösungsansätze gegeben - konstruktive Kritik sozusagen. Da gibt es den Test des eigenen Sex-Appeals, es geht um Nörgeln, Geheimsprache und emotionale Erpressung seitens die Frauen, Schwiegermütter, 7 Ticks und Lügen bei den Männern. Interessant ist das Punktesystem, das aufzeigt, wie bestimmte Leistungen für die Beziehung von dem Partner völlig unterschiedlich bewertet werden, oder anders: wer weiß, was für den andern zählt, der kann mit wenig Aufwand viel Liebe schaffen :-) Spätestens beim Kapitel von der plötzlichen Leere beim Übergang ins Rentenalter merkt man, dass das Buch irgendwie sämtliche Altersgruppen abdecken will (oder kommt das automatisch, wenn man beim Sex-Appeal durchgefallen ist? 8-) Die Themen sind etwas sehr gestreut, aber wen das nicht stört, der hat hier eine durchaus interessante Lektüre! --Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Unbekannter Einband.

Pseudowissenschaftlicher Unfug, 15. September 2004

Die beiden Autoren schaffen es prima, Stereotypen, unbelegten Behauptungen und uralten Klischees einen pseudowissenschaftlichen Anstrich zu geben. Wenn man das als nette Unterhaltungsliteratur auf Bild-der-Frau-Niveau sieht, o.k., aber leider werden Viele das nicht merken und den hier verzapften Unsinn für bare Münze nehmen. Mit Wissenschaft jedenfalls hat dieses Machwerk nicht viel zu tun. Zwar gibt es hintendrein eine umfangreiche Literaturliste, in der sich viele gute und anspruchsvolle Titel befinden. Allerdings scheinen die Autoren diese Bücher nicht gelesen zu haben (abgesehen davon, dass selbstverständliche Dinge wie Verweise, Quellenangaben, Zitate etc. ohnehin fast völlig fehlen). Das Fazit? Schöne Frauen sind groß, blond und haben große Brüste, schöne Männer haben volles Haar, Muskeln und einen 3-Tage-Bart. Männer und Frauen verstehen sich nicht, weil schon damals, bei den Jägern und Sammlern, blabla... Gähn. Ein Stern, weil die Sexappeal-Tests so dämlich sind, dass es schon wieder witzig ist.

 

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Letzte Aktualisierung: 19.08.2008

 


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