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Unsere Buchempfehlungen zu den Themen: Schuhe, Mode und Lifestyle
`Die Schnellficker-Schuhe` und andere Geschichten
von Matthias Opdenhövel
Kurzbeschreibung:
Wer weiß schon, was Stefan Raab im Monat so verdient? Oder wieviel Speed Nils Bokelberg braucht, um richtig in Fahrt zu kommen? Auf diese
Fragen kann Matthias Opdenhövel keine Antwort geben...Aber was der Mann von den VIVA-News sonst so alles über das prickelnde Leben im Scheinwerferlicht des
beliebtesten Teenie-Kultsenders zu berichten weiß, das hat es in sich. Frech, direkt und schnörkellos erzählt Opdenhövel seine Stories aus der Welt der Beats
und bunten Bilder.
Rezensionen:
Guter Ansatz, aber Erwartungen bleiben unerfüllt., 22. Oktober 2000
Alles in allem trifft auf dieses Buch die Bezeichnung "leichte Lektüre" zu. Man bekommt eine Art Lebenslauf von Matthias Opdenhövel und
erlebt aus seiner Perspektive die Entstehung des Musiksenders VIVA mit. Das ganze Buch stellt aber eher eine Zusammenstellung einiger Einzelberichte dar, so
zum Beispiel zu den Toten Hosen, U2 und der Protestfahrt gegen die französischen Atomtests vor einigen Jahren. Eine wirkliche Chronologie ist nur am Beginn
des Buches vorhanden, verliert sich dann aber. Auch die Backgroundinfos zu VIVA halten sich in Grenzen. Das Unternehmen wird ein wenig durchleuchtet, aber
wenig Neues enthüllt. Am Ende gibt es eine Art "Star-Check", wo auf rund 10 Seiten die Erfahrungen mit einigen Stars und Sternchen geschildert werden. Dieser
Teil hätte länger sein können! Man kann das Buch locker in zwei Tagen durchlesen, hier und da auch herzhaft lachen, aber es bleiben definitiv Erwartungen
unerfüllt.
Vergesst Opdenhövel, 26. Januar 2000
Opdenhövels grösste Lebensleistung war die Erfindung seines Künstlernamens. Denn als Siggi Schweineigel hätte er es in der bunten
Fernsehwelt wohl nicht weit gebracht. Allerdings hat auch Opdenhövel seine Existenzberechtigung - als Ex-Partner von Aleks Bechtel, von der man auch gerne
mal wieder mehr sehen würde.
Uninspiriert und fade, wenige Lichtblicke, 6. Januar 1999
Wer hat den Matthias Opdenhövel nur ermutigt, dieses Buch zu schreiben? Wer hat dann auch noch zugelassen, es zu veröffentlichen?
Letztlich ist das Fast-food-Lektüre mit der einen oder anderen interessanten Information. Doch verbleibt da ein unangenehmer Eindruck ob der
Selbstgefälligkeit - kann er aber gar nix dafür - des Autors. Da hat hier mal wieder die Anbiederung an diesen oder jenen Star geklappt, wird da und dorten
das eine oder andere Erfolgserlebnis verbucht. Alles wirkt ein bißchen inzestuös, aber wie soll`s auch anders sein - die Begründung dafür findet sich ja ganz
treffend wieder in einer der Äußerungen der VJ-Expertengruppe (Mola oder wer auch immer). Das alles etwas unangenehm zu finden rührt natürlich nicht zuletzt
aus dem eigenen Neid her, nicht so populär und erfolgreich im öffentlichen Leben plaziert zu sein. Was vor allem aber enttäuscht und letztlich auch zur
Gesamtverdammnis des Büchleins hinreicht, ist die doch recht langweilige, öde Sprache. Da wird hier noch ein Witzchen gemacht, da ein tolles Bild entworfen.
Aber es wirkt ziemlich gestelzt, bemüht, hölzern. Insofern verbleibt man schwankend hin und her. Weiterlesen, ist ja schön kurz, könnte ja noch was
interessantes kommen? Oder weglegen besser -werfen, weil doch zu unbedeutend, wenig unterhaltsam? Vielleicht muß man auch nur mehr Fernsehen (wie heiszt der
Sender?) sehen ...
Ein unterhaltsamer Moderatoren-Werdegang., 14. November 1998
Das Buch ist die richtige Lektüre, wenn man herausfinden möchte, wie andere Leute zu ihrem - ausgefalleneren - Beruf (Moderator) gekommen
sind und was sie so erlebt haben. Nette Kurzinfos für U2- und Hosen-Fans, knappe, oberflächliche Einblicke für VIVA-Junkies. Eine schnelle Karriere, vom
(fast) nichts zum Fernsehen, beim heutigen Bedarf des Fernsehens an neuen Gesichtern aber nicht so ungewöhnlich. Ein kurzes, knappes Buch, sehr unterhaltsam
geschrieben.
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